Kulturprogramm 2024

Februar 2024

  • Die Ohel-Jakob-Synagoge und "Gang der Erinnerung"

    AUSGEBUCHT - KEINE ANMELDUNG MEHR MÖGLICH

    Ohel-Jakob-Synagoge, Sankt-Jakobs-Platz 18, 80331 München
    Donnerstag, 22. Februar 2024, 18:30 Uhr
    (Treffpunkt 18.00 Uhr s.t., Eingang Gemeindezentrum der IKG)
    Fachkundige Führung des Hauses

    Bei dieser Führung (Dauer ca. 1 Stunde) kommen neben den architektonischen auch die religiösen Aspekte des Gotteshauses, wie etwa die jüdischen Feste im Jahreslauf, zur Sprache. Besucher erhalten einen kurzen Überblick über die Geschichte des Münchner Judentums und seiner ehemaligen und gegenwärtigen Einrichtungen. Die Verfolgung, Vertreibung und Ermordung der jüdischen Gemeinschaft und die zerstörung ihrer Einrichtungen während der NS-Zeit sind ebenfalls ein Thema. Der "Gang der Erinnerung", die Verbindung zwischen Synagoge und Gemeindzentrum, wurde zum Gedenken an die in dieser dunklen Zeit ermordeten und verstorbenen jüdischen Münchner errichtet.

    Grundsätzlich gelten folgende Regelungen:
    Verbindliche Anmeldung bis 11.02.2024 erforderlich. Wir bitten um rechtzeitige Absage bei Verhinderung. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Bitte kommen Sie rechtzeitig (Ausweiskontrolle), damit die Führung pünktlich beginnen kann. Eine spontane Teilnahme ist auf Grund der Sicherheitsvorgaben der Synagoge leider nicht möglich. Die Gebühr für die Führung beträgt 5 Euro /Person und ist umgehend nach Erhalt der Anmeldebestätigung und vor der Führung auf das Konto des MAV e.V. (siehe z.B. im Impressum der MAV-Mitteilungen) mit dem Verwendungzweck „Synagoge” zu überweisen. Alle Teilnehmer (ab 16 Jahren) benötigen einen Lichtbildausweis und müssen namentlich (Vorname, Nachname) angemeldet werden. Um angemessene Kleidung wird gebeten, Herren benötigen zusätzlich eine Kopfbedeckung (Hut, Mütze, Kappe).

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  • In anderen Räumen. Environments von Künstlerinnen 1956 – 1976

    Haus der Kunst, Prinzregentenstraße 1, 80538 München
    Donnerstag, 29. Februar 2024, um 18.30 Uhr
    Führung mit Dr. Ulrike Kvech-Hoppe

    der Kunst eine wegweisende Ausstellung als Teil seiner fortlaufenden Neubewertung bislang übersehener Geschichten. In anderen Räumen. Environments von Künstlerinnen 1956 - 1976 wird noch bis 10. März 2024 zu sehen sein.

    Die Gruppenausstellung beleuchtet die grundlegenden Beiträge von Frauen zur Geschichte der Environments. Es werden die Arbeiten von elf Künstlerinnen aus drei Generationen aus Asien, Europa sowie Nordund Südamerika präsentiert: Judy Chicago, Lygia Clark, Laura Grisi, Aleksandra Kasuba, Lea Lublin, Marta Minujín, Tania Mouraud, Maria Nordman, Nanda Vigo, Faith Wilding und Tsuruko Yamazaki.

    Der Begriff „Environment“ geht auf das Jahr 1949 zurück und wurde erstmals vom italienisch-argentinischen Künstler Lucio Fontana verwendet. Environments befinden sich an der Schwelle zwischen Kunst, Architektur und Design; sie kreieren und verändern den Raum. Ihr immersiver und spielerischer Charakter lädt das Publikum dazu ein, sie zu betreten, sich auf sie einzulassen und mit ihnen zu interagieren.

    Die Ausstellung stellt den künstlerischen Kanon auf den Kopf, indem sie die grundlegende Rolle der Frauen bei der Entwicklung von Environments aufzeigt, die einen nachhaltigen Einfluss auf die bildende Kunst haben. (Text: Pressemitteilung Haus der Kunst)

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April 2024

  • Der Alte Israelitische Friedhof – Ort des „ewigen Lebens“

    AUSGEBUCHT - nur noch WARTELISTE möglich!

    Thalkirchner Straße 240, 81371 München
    Donnerstag, 18. April 2024, um 17.30 Uhr
    Fachkundige Führung vor Ort

    Die Entwicklung der jüdischen Gemeinde in München läßt sich auch an der Geschichte ihrer Friedhöfe nachvollziehen. So zeugen die Grabsteine auf dem alten jüdischen Friedhof an der Thalkirchner Straße 240 vom Aufstieg der Gemeinde im neunzehnten Jahrhundert und ihrem Niedergang in der NS-Zeit.

    Gelegenheit, die Grabsteine zu betrachten, gibt es jedoch nicht oft. Der im Jahr 1816, kurz nach der Gründung der Israelitischen Kultusgemeinde, eröffnete Ort des „ewigen Lebens“ wurde 1908 geschlossen. Damals nahm der neue jüdische Friedhof an der Garchinger Straße seinen Betrieb auf. Die Tore des alten Friedhofs öffnen sich heute nur zu den wenigen Führungen der Münchner Volkshochschule, und wenn ein Verstorbener in einem der alten Familiengräber bestattet wird, was jedoch äußerst selten vorkommt. Die Stille auf dem knapp zweieinhalb Hektar großen Gelände mit seinen rund sechstausend Gräbern wird nur vom Rauschen der Thujen-Bäume und von Vogelstimmen unterbrochen.

    Grundsätzlich gelten folgende Regelungen:
    Verbindliche Anmeldung bis 08.04.2024 erforderlich. Wir bitten um rechtzeitige Absage bei Verhinderung. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Bitte kommen Sie rechtzeitig (Ausweiskontrolle), damit die Führung
    pünktlich beginnen kann. Eine spontane Teilnahme ist auf Grund der Sicherheitsvorgaben leider nicht möglich. Alle Teilnehmer (ab 16 Jahren) benötigen einen Lichtbildausweis und müssen namentlich (Vorname, Nachname) angemeldet werden. Die Teilnahmeliste geht vorab an die IKG zur Prüfung. Um angemessene Kleidung wird gebeten, für Herren und verheiratete Frauen ist eine Kopfbedeckung während des Besuchs erforderlich. Das Betreten der Friedhofsanlagen erfolgt auf eigene Gefahr.

    Die Gebühr für die Führung beträgt 5 Euro /Person und ist umgehend nach Erhalt der Anmeldebestätigung und vor der Führung auf das Konto des MAV e.V. (siehe z.B. im Impressum der MAV-Mitteilungen) mit dem Verwendungzweck „Israelitischer Friedhof” zu überweisen.

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  • FLATZ – SOMETHING WRONG WITH PHYSICAL SCULPTURE

    Pinakothek der Moderne
    Donnerstag, 25. April 2024, um 18.15 Uhr
    Führung mit Dr. Ulrike Kvech-Hoppe

    FLATZ (*1952) zählt zu den prominentesten internationalen, in München lebenden Künstlerpersönlichkeiten. Mit Performances, Skulpturen und multimedialen Rauminstallationen wurde der gebürtige Österreicher in den 1970er Jahren bekannt.

    Die Werke von FLATZ sind extrem und auf Provokation angelegt, immer wieder kommt der eigene Körper zum Einsatz, um menschlicher Verletzlichkeit Ausdruck zu verleihen und der Teilnahmslosigkeit des Publikums entgegenzuwirken.

    Mit Werken aus allen Schaffensphasen widmet sich die Ausstellung dem radikalen Körperbegriff von FLATZ, der auf unverwechselbare Weise immer auch die sensitiven und fragilen Aspekte in den Blick nimmt.

    Pinakothek der Moderne | Kunst
    09.02.24 — 05.05.24
    Temporär 1

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Mai 2024

  • Von Andy Warhol bis Kara Walker. Szenen aus der Sammlung Brandhorst

    in Planung.

Juni 2024
  • Viktor und Rolf

    Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung
    Donnerstag, 13. Juni 2024, um 18.30 Uhr
    Führung mit Dr. Ulrike Kvech-Hoppe